Vorbeugen gegen Sommergrippe

Vorbeugung gegen die Sommergrippe

Warum treten im Sommer eigentlich Erkältungserkrankungen auf? Man schätzt, daß etwas 20 Prozent der Erkältungen im Sommer auftreten. 80 % finden daher im Winter statt. Im Winter kann sich meistens auch der fitteste Körper nicht allen Viren erwehren. Aber im Sommer kann man schon etwas tun. Denn: die meisten Sommererkältungskrankheiten werden durch zu starke Temperaturschwankungen ausgelöst.

Klimaanlagen und Zugluft sind Schuld

Man kennt das. Gerade noch verschwitzt vom Fahrrad kommt man ins tiefgekühlte Büro, in den eiskalten Supermarkt, die Bahn oder das Auto. Dieser starke Temperaturwechsel schwächt unser Immunsystem. Oder man öffnet alle Fenster, weil es so heiß ist, so daß starke Zugluft entsteht. Der verschwitzte Körper erfährt eine starke Abkühlung. Auch am Abend bei dem einen oder anderen Bierchen im Biergarten merken viele nicht, daß es schon viel zu kalt für das T-Shirt geworden ist. Hinzu kommt, daß unsere Schleimhäute durch die Klimaanlagen ausgetrocknet und dadurch anfälliger für Viren werden.

Vorbeugemaßnahmen gegen Sommergrippe

Wen es noch nicht erwischt hat, oder wer nicht nochmal erwischt werden möchte, sollte auf jeden Fall die starken Temperaturschwankungen eindämmen. Das bedeutet u.a.: Klimaanlagen runterfahren, z.B. nicht direkt auf 16 Grad im Auto programmieren, sondern auf 20 Grad. Wenn man verschwitzt ist, sollte man die Kleidung wechseln. Im kalten Supermarkt oder in der Bahn ruhig auch noch ein zweites T-Shirt drüber ziehen. Außerdem sollte man Zugluft vermeiden, erst recht wenn man erhitzt oder verschwitzt ist. Natürlich sollte man auch sein Immunsystem stärken. Hierzu haben wir einen eigenen Bereich "Starkes Immunsystem" angelegt. Jetzt zu den goldenen Tipps zur Vorbeugung im Einzelnen:

Regel Nr. 1: Zugluft vermeiden

Auch wenn es heiß ist: vermeiden Sie den Durchzug. Setzen Sie sich nicht dem Luftzug aus. Gleiches gilt für Ventilatoren. Sie verschaffen zwar kurzfristig Erleichterung, sorgen aber langfristig für ein Austrocknen uns Auskühlen der Schleimhäute.

Regel Nr. 2: Klimaanlagen runter / Nicht auskühlen

Klimaanlagen in Büros und Autos sollten gedrosselt werden. Faustformel: maximal 5 Grad kälter als draußen. Das bedeutet bei 30 Grad draußen, sollte der Raum nicht kälter als 25 Grad werden. Größere Temperaturunterschiede belasten das Immunsystem und führen in vielen Fällen zu einer Sommergrippe. In kalten Supermärkten, Geschäften und der Bahn einen leichten Pulli oder weiteres Shirt anziehen.

Regel Nr. 3: Nach dem Schwitzen wieder trocknen

Schwitzen ist normal im Sommer, erst recht wenn man sich dabei auch noch bewegt. Wenn Sie aber richtig durgeschwitzt sind, sollten Sie den Körper so bald wie möglich wieder trocknen. Abtrocknen und in ein neues T-Shirt oder ein Top ist die beste Strategie.

Regel Nr. 4: Abkühlung nicht übertreiben

Wer mag es nicht: bei heißem Sommerwetter ins Freibad oder in einen See zu springen. Das ist auch in Ordnung. Aber man sollte es - was die Dauer des Badens angeht - auch nicht übertreiben. Lassen Sie den Körper nicht auskühlen und trocknen Sie sich nach dem Schwimmen ab und ziehen sich trockene Sachen an.

Regel Nr. 5: Kühle aber nicht eiskalte Getränke

Erfrischende Getränke sind in Ordnung, aber sie müssen nicht eiskalt sein. Denn durch die kalten Getränke schwächt man das Immunsystem im Mund und Halsbereich. Außerdem reagiert auch der Magen und der Darm oft gerade im Sommer empfindlich auf die eiskalte Flüssigkeit.

Regel Nr. 6: Extra-Kleidung für den Abend

Deutschland liegt nicht in den Tropen. Meistens wird es am Abend - auch im Hochsommer - kühl. Inbesondere wenn man still im Biergarten oder draußen im Garten sitzt, merkt man häufig nicht, daß es viel zu kalt für das dünne T-Shirt geworden ist. Daher: nehmen Sie sich einen dünen Pullover mit und denken Sie auch über eine lange Hose nach. So vermeiden Sie unangenehme Überraschungen durch die Sommergrippe

Regel Nr. 7: Sonne in Maßen

Zuviel Sonneneinstrahlung schadet uns. Das gilt nicht nur für unsere Haut, die wir durch Sonnenschutzmittel vor Hautkrebs schützen sollten, sondern auch für unser Immunsystem. Denn zuviel Sonneneinstrahlung schwächt unsere Abwehrkräfte. Deswegen: zwischendurch auch mal in den Schatten. Dies ist auch besser für den Kreislauf und bewahrt uns vor dem Sonnenstich.

Regel Nr. 8 - Viel trinken

Diese Regel gilt natürlich aus verschiedenen Gründen. Der Körper hat im Sommer einfach einen höheren Flüssigkeitsbedarf. Meistens hat man auch mehr Durst. Im Alter allerdings ist das Durstgefühl häufig nicht mehr so stark, so daß man bewußt auf seine Trinkmenge achten sollte. An warmen Tagen sollte man - sofern der Arzt nichts dagegen hat - durchaus bis zu 3 Liter trinken. Bei sportlichen Aktivitäten sogar noch mehr. Dies schützt den Körper und die Schleimhäute vor dem Austrocknen und stärkt uns somit gegen die Viren der Sommergrippe.

Regel Nr. 9 - Hygiene

Hygiene bedeutet inbesondere Händewaschen. Immer dann wenn Sie anderen Menschen die Hände geschüttelt haben oder viele Gegenstände angefaßt haben, sollten Sie sich die Hände waschen. Außerdem sollten Sie dringen vermeiden, sich mit ungewaschenen Händen an den Mund, die Nase und die Augen zu fassen. Denn auf diese Weise können Viren in den Körper eindringen.

Die goldenen Tipps gegen Sommergrippe

  • Regel Nr. 1: Zugluft vermeiden. Ventilatoren abschalten
  • Regel Nr. 2: Zu kalte Klimaanlagen vermeiden; am Besten die Klimaanlage nicht mehr als 5 Grad unter Außentemperatur einstellen
  • Regel Nr. 3: Nach dem Schwitzen abtrocknen und umziehen
  • Regel Nr. 4: Den Körper nicht zu lange auskühlen. Kaltes Wasser vermeiden (zu starke Abkühlung schwächt das Immunsystem); nasse Kleidung/Badekleidung ausziehen und nicht lange damit herumlaufen
  • Regel Nr. 5: Keine eiskalten Getränke
  • Regel Nr. 6: Abends an Extra-Kleidung denken
  • Regel Nr. 7: Sonne in Maßen halten; zuviel Sonne schwächt das Immunsystem
  • Regel Nr. 8: Viel trinken
  • Regel Nr. 9: Hygiene beachten

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